Finanzplanung als Schlüssel zur Vermögensoptimieru
Ganzheitlich und neutral beraten statt vertriebsorientiert Produkte verkaufen
Frankfurt/Main, 16. November 2010 – Eine an den persönlichen Liquiditäts- und Vermögensverhältnissen anknüpfende ganzheitliche Finanzplanung erlebt in Deutschland
eine Renaissance. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zum einen ist das Geldvermögen
in Deutschland mit 4,7 Billionen Euro (Quelle: Deutsche Bundesbank) so hoch wie
noch nie und Schätzungen zufolge jedes Jahr werden in Deutschland im Durchschnitt
250 Milliarden Euro (Quelle: BBE Unternehmensberatung) vererbt. Zum anderen
zwingt der Rückzug des Staates aus den sozialen Sicherungssystemen den Einzelnen
immer mehr zur Eigenverantwortung hinsichtlich privater Vorsorge und Risikoabsicherung. Zudem zeichnen sich die Finanzprodukte durch eine immer größere Komplexität aus, so dass viele Privatkunden den Nutzen einer finanziellen Entscheidung nicht
erfassen oder gar bewerten können. Somit wünschen immer mehr Kunden abseits von
vertriebsorientierten Produktempfehlungen eine neutrale und umfassende Analyse
ihrer Vermögenssituation, um anschließend die für sie optimale Anlageentscheidung
zu treffen.
Während Finanzplanung (Financial Planning) in den USA seit über zwanzig Jahren
verbreitet ist, war die Dienstleistung hierzulande bisher in der Breite weitgehend unbekannt. Durch die Ereignisse der Finanzmarktkrise sind viele Privatkunden verunsichert, ob ihre in der Vergangenheit getroffenen Anlageentscheidungen richtig waren.
Nach einer aktuellen Studie im Auftrag von Fidelity International bewerten mehr als
die Hälfte der Befragten ihr Finanzwissen als schlecht. 55 Prozent geben an, zu wenig von den erklärten Finanzprodukten und Anlagestrategien zu verstehen.
Ganzheitliche und vernetzte Beratungsphilosophie
Eine vom Verbraucherschutzministerium in Auftrag gegebene Studie hat die Finanzplanung als Leitbild für die gesamte Finanzdienstleistungsbranche herausgestellt.
„Diese Forderung vertreten wir schon seit langem. Als Zertifizierungs- und Berufsverband der Finanzplaner als „Certified Financial Planner“ (CFP) und für Nachfolgeplaner als „Certified Foundation and Estate Planner“ (CFEP) hat das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB) die Etablierung der Finanzplanung in
Deutschland von Beginn an maßgeblich mitgestaltet“ erläutert Rudolf Fuhrmann,
Vorstandvorsitzender des FPSB. Gemäß dem FPSB ist Finanzplanung Lebensplanung – heute mehr denn je. Der FPSB definiert die Tätigkeit seiner Mitglieder als Berater, die bei der Planung, Strukturierung, Optimierung, Sicherung und Übertragung
von Vermögen privater Kunden tätig sind.

